30.1.14

Frau Wien kann es kaum glauben


Nun ist es zwei Jahre alt das kleine große Trollkind! Letztes Jahr noch fast ohne Haare und versunken im Hochstuhl und nun wild herum t(r)ollend, kuchenbekrümelt und mit ganz eigenem Kopf! Ich mag das Alter sehr, auch wenn es meine Nerven oft mehrmals am Tag auf die Probe stellt. So herrlich was in dem kleinen Kopf alles arbeitet und herumspukt. Danke kleiner Wuselkopf, dass es Dich gibt!




27.1.14

Frau Wien, der besetzte Baum und andere Kleinigkeiten

Ein so so kaltes Wochenende war das, zumindest temperaturtechnisch gesehen. Ansonsten jedoch garnicht kalt, sondern sehr sehr fein.
Freitagabend haben die Krähen unsere kahle Rotbuche belagert und ich habe versucht sie mittels Langzeitbelichtung fotografisch festzuhalten. Die eine, die ich dort neulich beobachtet habe war wohl begeistert von dem Platz und hat es an die anderen weitergegeben, denn sonst versammeln sie sich eher auf den umliegenden Dächern.

So schlaue faszinierende Vögel, ob man sie nun mag oder nicht ...
Wer mehr über sie wissen mag, dem empfehle ich wärmstens dieses Buch! Es lohnt nicht nur inhaltlich sondern ist auch als Buchobjekt wunderschön!

Samstag habe ich in unserem kleinen Lädchen verbracht und mir zwei wundervolle Hefte von Veronika aus unserer aktuellen Ausstellung gegönnt. Sie ist Buchbindemeisterin und ich durfte während meines Studiums auch das ein oder andere Mal in ihrer Werkstatt an der HBK arbeiten.
Der Rest des Wochenendes stand ganz im Zeichen des Trollkinds! Theaterbesuch mit anschließendem »Kakakkakao« mit einer der besten Freundinnen und heimliche abendliche Vorbereitungen der Mama für den morgigen besonderen Tag ... 

22.1.14

Frau Wien und ihre 12 jährige Oma


Beim Aufräumen bin ich auf das alte Fotoalbum meiner Oma gestoßen und musste auch wie so oft darin blättern. Diese alten Bilder inspirieren mich immer zum Zeichnen und die kleinen schwarzweißen Kinderbilder meiner Oma erst recht. Die Vorlage für dieses mag ich besonders. Es ist von 1930 und sie sitzt mit einem Heft und Stift an einem Tisch vor einer gestreiften Wand oder einem gestreiften Tuch. Zu gerne würde ich wissen, was sie macht, aber das wird mir wohl für immer verborgen bleiben ...
Meinen Gedankenstreifen nachhängend schicke ich das Bild zu Michaela und ihrem feinen Mustermittwoch ...

20.1.14

Frau Wien und das erste Zwölftel


Das letzte Jahr hab ich leise alle Zwölftelblicke bestaunt und bin ganz glücklich, dieses Jahr auch selbst mit einem Blick dabei zu sein! Ich habe mir den Steg ausgesucht, der ganz in der Nähe von unserer Wohnung liegt. Als das Trollkind noch klein war, hab ich ihn oft besucht und vorher auch, aber in letzter Zeit ist es weniger geworden. Es ist einfach wenig entspannend mit einem tobenden Wuselkopf längere Zeit auf einem Steg zu verbringen. Aber ich mag den Ort immer noch gerne. Die feinen Spiegelungen der Bäume auf dem Fluss, die Enten, die Spaziergänger, Hunde und Kaninchen. Es ist immer etwas Trubel, auch wenn es herrlich ruhig erscheint. Ich bin gespannt, was der Steg und ich das Jahr über erleben werden und freue mich darauf!
Gesammelt werde die Blicke von Tabea und alle anderen könnt ihr hier bestaunen!

17.1.14

Frau Wien baut Höhlen


Was 6 Knöpfe für eine Freude machen können ...
An den Hängemattenstuhl geklipst und fertig ist die famose kleine Schaukeltrollhöhle! Total gut finden wir!
Ich wünsche euch allen ein wunderbares Wochenende und viel Zeit zum Einigeln!

15.1.14

Frau Wien guckt zum Fenster hinaus


Und da turnen die Krähen munter vor sich hin. Ein Grund ihnen mal ein Muster zu widmen. Poppig gegen das momentane Allzeitgrau schicke ich es zu der Frau Müllerin in Musterhausen, denn heute ist Mittwoch und damit ein mustergültiger Sammeltag, auch wenn man hier die Streifen vergeblich sucht ...







14.1.14

Frau Wien lauscht


Im Sommer vor ein paar Jahren war ich in Finnland, in Joensuu. Dort hab ich an einem Nachmittag eine Art Hof besucht, in dem traditionelles finnisches Kunsthandwerk gezeigt wurde. Mit vielen kleinen Lädchen, alten Werkstätten und natürlich einem Café. Es war wunderschön dort und als wir auf der Terrasse saßen, tauchten plötzlich zwei Frauen auf und fingen an, Musik zu machen. Die eine der beiden hatte so eine wundervolle Stimme, mir kamen fast die Tränen auf dieser Terrasse mitten im Sommersonnenschein und ich hatte Gänsehaut. Nach ein paar Liedern verschwanden sie wieder, aber der Moment war einer der schönsten des ganzen Urlaubs und ich hab mich so geärgert, dass ich die beiden nicht angesprochen habe, um ihnen das zu sagen.
Zuhause hab ich dann so lange im Internet "geforscht" bis ich Anna, die Sängerin tatsächlich gefunden habe und heute lag meine mittlerweile zweite CD von ihr im Briefkasten. Ich liebe ihre Stimme und das CD Cover mag ich auch sehr. Ihre Schwester ist auch Illustratorin und sie treten sogar zusammen auf.
Schade, dass Finnland und Schweden (wo sie gerade wohnt) so weit entfernt sind um mal eben dorthin zu fahren und sich ein Konzert oder eine Performance anzuschauen. Aber Internet sei dank, kann ich wenigstens ein bißchen davon sehen, vielleicht mögt ihr ja auch mal schauen ... Hier, hier oder hier

9.1.14

Frau Wien und das Gangsterpärchen


Das Theater ist seiner Zeit voraus und das Programm für März und April mit Bonnie & Clyde auf dem Cover liegt schon aus. Ich bin sehr gespannt auf das Stück und die Zeichnung dazu ist eine meiner liebsten von meinen Theaterbildern aus dieser Spielzeit. Das Pink dazu finde ich ziemlich krass, ich glaube ich hätte eine andere Farbe gewählt, wenn ich die Wahl gehabt hätte, aber ich kann damit leben.

7.1.14

Frau Wien ist Wiederholungstäterin


Für Weihnachten hatte ich mir ein Strickprojekt mit "zur Oma" genommen. Zuhause schaffe ich es im Moment einfach nicht mit so was anzufangen, aber die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr waren einfach perfekt, besonders mit einer Oma, die unermüdlich Bücher anguckt und Puppen an- und auszieht, so dass ich munter daneben sitzen und mit den Nadeln klappern konnte. Das Projekt war mein zweiter Schlüttli nach diesem Muster. Ich hab schonmal einen gestrickt, allerdings mit langen Ärmeln und einer Knopfleiste, die einmal über die ganze Vorderseite geht. Da er ein wenig zu groß geraten war, passt er zum Glück immer noch, ich bin ganz glücklich! Der Plan war, ganz bald noch einen zu stricken und endlich hab ich es auch getan.

Der neue Schlüttli hat kurze Ärmel und nur 2 Knöpfe am Kragen und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der schönen trollig grünen weinroten Wolle von hier. Ich glaube, das Trollkind mag ihn auch, allerdings musste ich das Wusel-Model ein wenig mit Zimtmilchschaum und Mandarinen bestechen, damit es stillhält und ihr auch was sehen könnt.



6.1.14

Frau Wien sagt Hallo


Hier ist es seit Ende letzten Jahres etwas still geworden, aber nun melde ich mich zurück mit neuer Kraft! Wir haben alle Erkältungen und den Weihnachtsvorbereitungsstress hinter uns gelassen, waren viel draußen und haben die Zeit zu Dritt genossen, weltbeste Holzgemüsesuppe der Welt gekocht, gelesen, gestrickt und ein wenig Laufradfahren geübt.
Ich bedanke mich bei euch für die vielen lieben Weihnachtsgrüße, die echten wundervollen lieben Karten im Briefkasten und die die über andere Wege hierher geflogen sind! Ach ihr seid echt alle wunderbar und ich freue mich auf ein neues Jahr mit euch allen!




























Zum Auftakt ein sehr leckeres Winterrezept für euch, das ich meiner eigenen Unwissenheit zu verdanken habe und das kam so (wen es interessiert):

Das Trollkind hat Husten und ein Hausrezept meiner Hebamme war es, einen Rettich auszuhöhlen, Kandis reinzulegen und zu warten, bis sich ein süßer Rettich-Zucker-Sirup gebildet hat, den man dann Teelöffelweise dem kleinen Patienten verabreicht. Gesagt getan bin ich in den Supermarkt und konnte mich aber nicht erinnern, wie ein Rettich aussieht. Ich habe dann das Gemüse geschnappt, was unter dem Preisschild für Rettich lag, Stückpreis 1,49 Euro. An der Kasse wurde ich böse angeschaut, weil ich es nicht abgewogen habe und die Kassiererin ist nochmal für mich losgeflitzt. Als sie wieder da war, stand auf dem Preisschild "Steckrübe"! Ich habe also dazu gelernt und unser Rezeptefundus wurde um ein neues leckeres Essen erweitert:

Steckrübenauflauf

500 g Steckrübe
1 Zwiebel
100 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
200 g Ziegenfrischkäse
2 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer, Majoran, Muskatnuss
Kürbis- oder Sonnenblumenkerne

Die Steckrübe schälen und kleinschneiden, die Zwiebel ebenfalls. Beides in einer Pfanne mit Öl kurz anbraten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Etwas köcheln lassen und dann auf kleinste Stufe schalten und die Sahne dazu geben. Alles bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Majoran würzen und das Gemüse in eine gefettete Auflaufform geben. Den Ziegenkäse mit den Semmelbröseln mischen und über das Gemüse geben und wer mag noch Kürbis- oder Sonnenblumenkerne drüber streuen.
Bei 220° C ca. 10 min. überbacken.

Wir hatten noch Baguette dazu, aber ein Salat würde auch gut passen! Lasst es euch schmecken und hoch lebe die Unwissenheit!